Ich bin Martina. Im besten Alter ; ) und ein echtes Kärntner Mädel.
Geerdet, authentisch und mit einem offenen Herzen. Verheiratet und Mutter von drei erwachsenen Töchtern.
Und ich war lange die, die alles getragen und ausgeglichen hat.
Schon als Kind war ich die Kümmerin. Ich war die, die gemerkt hat, wenn etwas nicht stimmte. Die, die Spannung gespürt hat – und versucht hat, sie auszugleichen.
Ich habe früh gelernt, mich anzupassen und mich zurückzunehmen, damit es für andere passt. Das wurde lange als Stärke gesehen. Und ja, klar – das war es auch. Aber es hatte einen Preis.
Ich wollte es allen recht machen
Aus einem tiefen Verantwortungsgefühl heraus wollte ich, dass es allen um mich herum gut geht. Ich stand oft dazwischen: Zwischen Menschen.
Zwischen Bedürfnissen. Zwischen dem, was gesagt werden konnte – und dem, was besser unausgesprochen blieb.
Dabei habe ich mich selbst immer wieder nach hinten gestellt … war leise. Selbstverständlich.
Ohne es groß zu bemerken habe ich gelernt, dass Leistung Anerkennung bringt – Und mich jahrelang darüber definiert, alles perfekt zu machen.
Als Mutter bin ich dieser Rolle erneut begegnet. Nicht, weil meine Töchter etwas „ausgelöst“ hätten, sondern weil sie sichtbar gemacht haben, was längst da war.
Sie haben mich mit mir selbst konfrontiert:
Mit meinem Innersten und meinen unterdrückten Gefühlen.
Mit Ungeduld, Überforderung und mit Wut, die in meiner Kindheit keinen Raum hatte.
Vorallem aber, mit der Angst, meinen Kindern nicht zu genügen – Nicht gut genug zu sein.
Der Kipp-Punkt
Es gab keinen großen Zusammenbruch aber ein inneres Kippen. Es war der Moment, in dem klar wurde: So geht es nicht weiter. Ich hatte zu lange versucht es allen recht zu machen – außer mir selbst. Ich konnte nicht mehr gleichzeitig ausgleichen ohne mich selbst zu verlieren.
Mein Körper war lange Teil dieses Systems und hat gespeichert, was ich selbst nicht halten konnte. Ich habe versucht, meine Innere Leere mit Essen zu füllen. Die Hautkrebserkrankung Jahre später war ein weiterer Einschnitt. Klar. Unübersehbar.
Ich musste hinsehen und mir ehrlich die Frage stellen: Wie lange noch so?
Ich habe hingesehen. Ich habe mich auf den Weg gemacht. Ausbildungen abgeschlossen. Nach Lösungen und Antworten gesucht. Und ich habe mir die beste Unterstützung geholt und meine Themen in der Tiefe gelöst.
Ich habe heute vieles neu ausgerichtet: Meine Gesundheit, mein Gewicht, meine Beziehungen, mein Familienleben, meine Berufung.
Das macht mich nicht zu einem besseren Menschen. Aber es ist der Beweis, dass meine Arbeit wirkt –weil ich genau das weitergebe, was ich erlebt und gelernt habe.
Ich lebe meine Berufung und begleite heute Frauen, die lange zu viel getragen haben.
Die zuverlässig sind – stark und anpassungsfähig.
Jene Frauen, die sich selbst immer mehr verlieren und die spüren, dass sie an einem Kipp-Punkt stehen.
Meine Arbeit beginnt oft genau dort, bevor etwas bricht oder nachdem es nicht mehr ignoriert werden kann.
Ich halte Räume, in denen nichts ausgeglichen werden muss, sondern einfach Gefühle da sein können – wie sie eben gerade da sind. Denn nur durch Zulassen wird eine Rückverbindung zu dir selbst möglich.
Weil ich weiß, dass ich mit meinem Tun etwas bewirken kann. Für dich. Für deine Familie. In deinem Leben.
Ich möchte dazu beitragen, die Welt ein wenig heller, friedlicher und liebevoller zu machen. Ich ermutige dich, dein Licht zu sein
Danke, dass du bis hierher gelesen hast! Vielleicht hast du dich ja an manchen Stellen wieder erkannt. Vielleicht ist etwas in dir in Resonanz gegangen. Ich sehe dich. Du bist nicht allein.
Und wenn du Lust hast, mich nun kennenzulernen:
Mein beruflicher Werdegang
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